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31. Jahrestagung der Gesellschaft der Gesellschaft für Neuropädiatrie 21.-23.04.05 in Erlangen

Grußwort des Rektors der Universität Erlangen
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Profil der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beruht auf dem Prinzip der vernetzten Vielfalt. Die Universität Erlangen-Nürnberg verfügt über ein in Deutschland einzigartiges Fächerangebot. Die Verbindung einer Technischen Fakultät mit den Disziplinen einer klassischen Universität schafft hier interdisziplinäre Möglichkeiten, die intensiv genutzt werden. So sind die Ingenieurwissenschaften vielfach mit der forschungsstarken Medizin, den naturwissenschaftlichen Fakultäten, aber auch mit den Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften verflochten. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit dokumentiert sich im universitätsweiten Wissenschaftsschwerpunkt Lebenswissenschaften, der ein wesentliches Profilierungsmerkmal dieser Universität darstellt. Dabei spielen die Neurowissenschaften im Rahmen der „Life Sciences“ eine besondere Rolle.

Die Neuropädiatrie als jüngstes Kind der Neurofächer hat in der Vernetzung der Grundlagenforschung von Biochemie und molekularer Biologie, der Disziplinen der klinisch experimentellen Neurophysiologie, der innovativen Forschungstätigkeiten aus Klinik und Industrie und nicht zuletzt im Zusammenhang mit der psychosozialen Kompetenz ihren Stellenwert gefunden. Dieses Profil wird auch mit den Hauptthemen der Tagung, der Neurologie des Neugeborenen und dem Vorgehen bei pharmakoresistenter Epilepsie ebenso umfassend dargestellt wie bei den Erkrankungen des Energiestoffwechsels und der neuroendokrinen Funktionen.

Nicht zuletzt stellt die Ausrichtung dieses Kongresses einen schönen Beitrag zum 100. Geburtstag der Klinik für Kinder und Jugendliche in diesem Jahr dar.

Als Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg freue ich mich daher, dass die Gesellschaft für Neuropädiatrie Erlangen als Ort für Ihre 31. Jahrestagung sowie der 2. Fortbildungsakademie gewählt haben.

Den Teilnehmern der Tagung und des Fortbildungskurses wünsche ich vor allem interessante Vorträge und Diskussionen sowie anregende, fruchtbare Gespräche und einen angenehmen Aufenthalt bei uns in Erlangen.

Prof. Dr. rer. pol. Karl-Dieter Grüske
Rektor