Gesellschaft für Neuropädiatrie

33. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie
Universität Passau. 22.–25. März 2007

4. Fortbildungsakademie. 24.–25. März 2007

Grußwort der Staatsministerin Christa Stewens

Sehr geehrte Damen und Herren,

Christa Stewenswenn die Kleinsten unserer Gesellschaft mit schweren neurologischen Erkrankungen kämpfen müssen, die zudem oftmals dauerhafte Behinderungen zur Folge haben, macht dies in besonderer Weise betroffen. Gerade hier sind wir alle gefordert, ein umfassendes, speziell auf diese Kinder ausgerichtetes Versorgungsangebot zu schaffen.

Hierfür setzt sich die Gesellschaft für Neuropädiatrie seit vielen Jahren in vorbildlicher Weise ein. Diesem Engagement ist es auch zu verdanken, dass die Neuropädiatrie mittlerweile deutschlandweit als neuer Schwerpunkt auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin in den ärztlichen Weiterbildungsordnungen verankert ist. Damit dürfte zum einen die Mitgliederzahl der Gesellschaft für Neuropädiatrie weiter wachsen, zum anderen wird eine spezialisierte Versorgung auf diesem Gebiet - sei es im ambulanten, im akutstationären oder rehabilitativen Sektor - erleichtert, die den medizinischen Fortschritt abbildet und den besonderen Bedürfnissen von Kindern Rechnung trägt.

Diesem Ziel dient auch die diesjährige Jahrestagung, die dem international besetzten Teilnehmerkreis wieder ein interessantes Spektrum an wissenschaftlich anspruchsvollen Themen der Neuropädiatrie bietet und die durch die mittlerweile zum vierten Mal stattfindende Fortbildungsakademie ergänzt und abgerundet wird. Mit ihren Hauptthemen bietet die Tagung eine hervorragende Plattform zum Erfahrungsaustausch nicht nur der Neuropädiater untereinander, sondern auch mit Vertretern der Neuroradiologie, der Neuropathologie sowie der beteiligten operativen Disziplinen. Wenn das Thema „Schnittstelle Neuropädiatrie/Kinder- und Jugendpsychiatrie“ nicht im Sinne einer trennenden Abgrenzung, sondern unter dem Aspekt von einander ergänzenden Möglichkeiten diskutiert werden soll, ist dies ein weiterer Beleg dafür, welche Bedeutung das interdisziplinäre Zusammenwirken hat, wenn es um eine optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen geht.

Dass die 33. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie mit ihren Mitgliedern aus Österreich, der Schweiz und aus Deutschland hierzu ebenso wie die Vorgängertagungen einen weiteren wichtigen Beitrag leisten wird, davon bin ich überzeugt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf und bei allem Engagement für das wissenschaftliche Programm auch ein paar freie Stunden, um das attraktive kulturelle Rahmenprogramm in der schönen Dreiflüssestadt Passau genießen zu können.

Christa Stewens
Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

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